Herren 1 – Dritte Liga

Wahnsinn! Was war das für eine Saison der 1. Herren? Nach vielen Top-Leistungen, hart umkämpften Tiebreak-Duellen und einem Herzschlagfinale gegen Tecklenburg und in Ammerland standen die Aachener am Ende verdient an der Tabellenspitze und durften sich Meister der Dritten Liga West nennen. Im dritten Jahr in der Dritten Liga gelang dem Team von Trainerin Steffi Haake also der ganz große Wurf und der Lohn für eine tolle Saison, in der die jungen Wilden (wie Hannes und Jonas) und die alten Hasen es schafften, ihre Leistungen immer auf den Punkt abzurufen. Die Mannschaft präsentierte sich als geschlossene Einheit, in der jeder jeden ansatzlos ersetzen und dem Spiel neue Impulse geben konnte. Gerade die Breite des Kaders war es, die somit für den Triumph am Ende der Saison sorgte.
Neben der Meisterschaft schien auch der Aufstieg in die 2.Liga so gut wie sicher, doch nach dem Hoch am letzten Spieltag folgte einen Monat später der tiefe Fall. Leider konnten nicht genügend Sponsoren gefunden werden, um ein Abenteuer „2.Liga“ zu finanzieren. So blieb nur die schmerzliche, aber vernünftige Entscheidung, auf den Aufstieg zu verzichten und nächste Saison erneut in der Dritten Liga auf Punktejagd zu gehen. Nach der emotionalen Achterbahnfahrt in den letzten Monaten, stand für die Mannschaft jedoch schnell fest, das Ganze unter dem Unternehmen „Titelverteidigung“ in Angriff zu nehmen.
Die Trauer über den verpassten Aufstieg ist inzwischen verflogen und seit einigen Wochen arbeitet die Mannschaft um Kapitän Sebastian Schusser wieder hart daran, eine ähnlich tolle Saison hinzulegen wie letztes Jahr. Doch leicht wird dieses Unterfangen nicht. Zum einen kann man eine Meisterschaft nie planen, dafür spielen zu viele Faktoren eine Rolle, wie z.B. die starken Konkurrenten, verletzungsfrei zu bleiben, das entscheidende Quäntchen Glück in den entscheidenden Spielen und und und.
Darüber hinaus haben die Aachener auch noch einen besonders großen Verlust auszugleichen. Die Mutter des Erfolgs der letzten und des Meisterjahres, Steffi Haake, wird nächste Saison nicht mehr an der Seitenlinie stehen. Die Diplom-Sportlehrerin gibt ihr Amt aus familiären Gründen ab und möchte sich in Zukunft wieder verstärkt um ihre drei Männer zuhause kümmern. An dieser Stelle sei im Namen der Mannschaft und des ganzen Vereins nochmals ein ganz großes „Dankeschön“ an Steffi gerichtet. Danke für eine wundervolle und erfolgreiche Zeit und dafür, dass du mit deinem Knowhow den Männervolleyball im PTSV auf den hohen Level gebracht hast, auf dem er heute steht. Die Meisterschaft war auch für dich der Lohn der langen, harten Arbeit in jedem Training, Trainingsspiel und bei jedem Match, sei es zuhause oder 400km entfernt. Ohne dich wäre ein solcher Erfolg nie möglich gewesen. Daher wird es natürlich auch unmöglich sein Steffi so einfach zu ersetzen.
Dennoch wird der bisherige zweite Zuspieler, Boris Homrighausen, als Spielertrainer, mit Unterstützung des bisherigen Co-Trainers und Mittelblockers Martin Atzler sowie weiterer erfahrener Spieler, das Training und Coaching am Spieltag übernehmen. So soll es als Mannschaft gelingen, in die großen Fußstapfen Steffis zu treten und möglichst ähnlich erfolgreich zu sein.
Optimistisch stimmen mag die Tatsache, dass die Mannschaft neben Steffi nur wenig Abgänge zu verzeichnen hat. So haben lediglich die beiden Außenangreifer Javier Sotillo, der nach seinem Auslandsstudium wieder zurück in die spanische Heimat gekehrt ist, und Marco Schwarzbach, wechselt Studiums bedingt nach Moers, den PTSV verlassen. Der restliche Kader ist zusammen geblieben und wird noch durch die Rückkehr von Dennis Kostenko verstärkt, der nach seinem Praktikum und Gastspiel beim VFB Friedrichshafen II, wieder zurück in der Kaiserstadt ist.
Damit kann die 1. Herren auch für die kommende Saison eine schlagkräftige Truppe aufbieten, die sich auf die Fahnen geschrieben hat eine ähnlich gute Saison wie zuvor abzuliefern, sich spielerisch weiterzuentwickeln und den hoffentlich zahlreichen Zuschauern wieder attraktive und spannende Volleyballspiele zu präsentieren. Mit etwas Glück ist das Ziel Titelverteidigung dann vielleicht auch zu erreichen.
Die Saisonvorbereitung läuft jedenfalls auf Hochtouren und jeder Spieler zeigt sich bereit, in jedem Training alles zu geben, um das hochgesteckte Saisonziel zu erreichen. Ob die Saison einen ähnlich guten Verlauf nehmen wird, wie letztes Jahr, davon können sich die Aachener Volleyballfans am 26.09.15, im ersten Heimspiel der Saison, gegen den letztjährigen Vizemeister und einen der aktuellen Titelfavoriten, die Tecklenburger Land Volleys, überzeugen.
Hierzu hofft man auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung aus dem gesamten Verein.

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Mannschaftsverantworlicher   Christoph Klaproth
Pressesprecher Boris Homrighausen


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